Nahtod - Welt-in-Welten

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Im Alter von 6 1/2 Jahren hatte ich ein Nahtodeserlebnis, was meine gesamte weitere Erdenzeit prägte.

Im Alter von 6 Jahren, 10 Tage vor meinem Schulanfang, wurde ich von einem Auto zu Boden gerissen und mit dem Kopf gegen eine Bordsteinkante geschleudert. Mehrere Spielkameraden, die eine stark befahrene Hauptstrasse bereits überquert hatten, animierten mich ebenfalls noch schnell hinüber zu laufen. In der Mitte der Strasse verharrte ich jedoch, und wusste nicht, ob ich den Rest der Strasse noch überqueren kann, bevor das herannahende Fahrzeug mich erfassen würde. Der Zuruf der anderen überzeugte mich dennoch die Straße zu überqueren. Plötzlich war es dunkel um mich herum.
Ein wahnsinniges Dröhnen machte sich breit. Ich hatte das Gefühl, als ob ich durch eine metallene Röhre flöge, auf die eingehämmert wird. Erst war es dunkel, dann immer lichter. Am Ende lag ich auf einer schönen Blumenwiese. Es war ein herrlicher Tag, die Sonne schien und die Vögel zwitscherten. Ich spürte unendliche Liebe und Behaglichkeit. Hier wollte ich bleiben. Ich fühlte mich angenommen und von behaglicher Liebe eingehüllt. Doch eine Stimme in mir sagte, dass ich wieder zurück müsse. Meine Zeit wäre noch nicht da. Ein tiefes Gefühl der Traurigkeit erfasste meinen ganzen Körper. Das Hämmern kam erneut, in rasender Geschwindigkeit flog ich erneut durch die dunkle Röhre. Mein Kopf brummte und schmerzte.
Ich erwachte auf einer kleinen Anhöhe einer Wiese. Es begann dunkel zu werden, mir war kalt und es nieselte. Eine Menge Leute waren um mich herum und Kinder wollten wissen, ob ich tot sei. Nein, ich lebte. Mit wahnsinnigen Kopfschmerzen und dem Gedanken, was hast du deinen Eltern angetan. Welchen Schaden hast du verursacht. Aber das wichtigste... ich freute mich wahnsinnig auf den Schulanfang, den ich auf keinen Fall verpassen wollte. Nach 9 Tagen Krankenhaus wurde ich „auf eigenen Wunsch“, denn ich gab keine Ruhe, gerade rechtzeitig zum Schulanfang, zwar noch mit Brummschädel, entlassen.
Ich glaube, das damals die Idee in mir geboren wurde soziale Berufe zu ergreifen; ich bin staatl. anerk. Erzieher und examinierter Krankenpfleger.
Aus meinen inzwischen vorliegenden Erfahrungen aus dem Bereich der Transkommunikation weiss ich, dass wir nicht die einzige Realität sind, sondern es viele Arten, auch geistige Arten der Realität gibt. Wir alle dürfen gespannt sein im hier und jetzt, spätestens aber nach unserem Übergang, welche Nuancen und Facetten uns das ewige Leben noch bietet.
Ich war fortan ein sehr nachdenkliches, bereits sehr erwachsen wirkendes Kind, dass große Probleme mit Gleichaltrigen hatte, Probleme überhaupt Freunde zu finden. Die Interessen unterschieden sich bereits gravierend, auch die seelisch geistige Haltung zu Dingen des alltägliches Lebens. Schon früh dachte ich über den Sinn des Lebens nach und schrieb mit 12 Jahren meine ersten, ernsten Gedichte. Ich begann mich schon früh für Dinge zu interessieren, die man sogenannten Grenzerfahrungen zuschrieb. Diese grundsätzliche Einstellung zum Leben machten mich bereits sehr früh, sehr sehr einsam.
Evidenzerlebnisse zeichnen sich durch tiefe Einsichten in geistige Hemisphären, oft verbunden mit Änderung des Lebenswandels und einer eherholistischen Betrachtungsweise der Welt aus. Es sind Schlüsselerlebnisse, diedas bisherige Weltbild ins Wanken bringen, ja manchmal einstürzen lassen, zu Gunsten einer Betrachtungsweise, die andere Menschen mehr in liebevoller,toleranter Art zu erfassen vermögen. Dabei vollzieht sich ein Wertewandel ;weg von der materiellen Dominanz, hin zu geistig, schöpferischen Werten.
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